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Methodische Kopplung von DfX-Strategien mit CAx-Prozessunterstützung zur Bereitstellung praxisorientierter Handlungsempfehlungen

Titelangaben

Zapf, Jochen ; Troll, Alexander ; Stöber, Christina ; Rieg, Frank ; Meerkamm, Harald:
Methodische Kopplung von DfX-Strategien mit CAx-Prozessunterstützung zur Bereitstellung praxisorientierter Handlungsempfehlungen.
In: Meerkamm, Harald (Hrsg.): Design for X : Beiträge zum 19. Symposium, Neukirchen, 09. und 10. Oktober 2008. - Erlangen : Lehrstuhl für Konstruktionstechnik, Friedrich-Alexander-Univ. Erlangen-Nürnberg , 2008
ISBN 978-3-9808539-6-5

Abstract

Innovative und marktgerechte Produktentwicklung ist die Grundlage für die internationale Wettbewerbsfähigkeit moderner Unternehmen. Eine solche Vorgehensweise kann aber nur zum Erfolg führen, wenn neben den Anforderungen der Märkte auch weitere Randbedingungen wie die eingesetzten Technologien, bestehende Normen und Gesetze berücksichtigt werden. Das zu entwickelnde Produkt muss hinsichtlich seiner Schwerpunktziele, typischerweise Kosten oder Qualität, strategisch definiert werden (DfX-Strategie). Aus einer gewählten DfX-Strategie, etwa Leichtbau, kann eine Gewichtung für die relevanten DfX-Kriterien (Gewicht, Strukturperformanz und Kosten) abgeleitet werden [1]. Da diese Ziele im gesamten Entwicklungsprozess beachtet werden müssen, ist eine Kopplung von DfX- und CAx-Prozessunterstützung unabdingbar.
Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird aufgezeigt, wie die Methoden- und Werkzeugauswahl durch eine festgelegte DfX-Strategie beeinflusst werden. Anhand eines Fallbeispiels, der Substitution einer Metallkupplung mit drehelastischem Elastomerelement durch ein Kunststoffbauteil, wird die Vorgehensweise verdeutlicht. Die vorgegebene Strategie „Design for Cost“ resultiert in den stark gewichteten DfX-Aspekten Kosten-, Fertigungs- und Belastungsgerechtheit. Ziel ist es durch den erstellten CAx-Prozess eine optimale Umsetzung der einzelnen Gerechtheiten zu erreichen. Dies wird einerseits durch das gezielte Bereitstellen von DfX-Elementaranweisungen während der Synthesephasen verwirklicht, andererseits durch situationsabhängige Hilfestellungen in den Analysephasen. Diese beinhalten auch Änderungsanweisungen, falls eine Analyse unbefriedigende Resultate ergibt. In diesem Fall soll gezielt angegeben werden, welche Elementaranweisungen aus dem Syntheseschritt nachzuprüfen oder zu ändern sind. Notwendige Modifikationen können so schnell und effizient umgesetzt werden.

Weitere Angaben

Publikationsform: Aufsatz in einem Buch
Begutachteter Beitrag: Nein
Institutionen der Universität: Fakultäten > Fakultät für Ingenieurwissenschaften > Lehrstuhl Konstruktionslehre/CAD
Fakultäten > Fakultät für Ingenieurwissenschaften > Lehrstuhl Konstruktionslehre/CAD > Lehrstuhl Konstruktionslehre/CAD - Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Rieg
Fakultäten
Fakultäten > Fakultät für Ingenieurwissenschaften
Titel an der UBT entstanden: Ja
Themengebiete aus DDC: 600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 620 Ingenieurwissenschaften
Eingestellt am: 17 Mär 2016 07:21
Letzte Änderung: 17 Mär 2016 07:21
URI: https://eref.uni-bayreuth.de/id/eprint/31763