Titlebar

Bibliografische Daten exportieren
Literatur vom gleichen Autor
plus auf ERef Bayreuth
plus bei Google Scholar

 

Two Generations of Tanzania Financial Sector Reforms from 1991 : From Washington Consensus to Institutional Economics

Titelangaben

Ndalichako, Venance L.:
Two Generations of Tanzania Financial Sector Reforms from 1991 : From Washington Consensus to Institutional Economics.
Bayreuth , 2016 . - XV, 158 S.
( Dissertation, 2014 , Universität Bayreuth, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)

Volltext

Link zum Volltext (externe URL): Volltext

Abstract

This study investigates about the process of financial sector reforms in Tanzania from
1991, in what have come to be known as the first and second generations of financial sector
reforms. From early 1980s up to 1985 Tanzania was in a very serious economic crisis and in
urgent need of assistance. From 1985, the new president accepted the conditionalities of the
IMF/World Bank and started to embark on Structural Adjustment Programs (SAPs) with a view
to stabilize the economy and launch the free market system. In 1991 the Banking and Financial
Institutions Act was enacted, which allowed Private Banks, both domestic and foreign, to enter
the Tanzanian market - the beginning of the first generation of financial sector reforms.
This study was motivated by the question why was it that Tanzania had two generations
of financial sector reforms in only two decades? Data were generated mainly from the project
documents that designed and implemented those reforms. In addition, semi structured
interviews for the policy makers, and the quantitative data from the databases of the IMF/World
Bank and the BOT were used.
From data analysis, the approach of the first generation of financial sector reforms was
not going to yield the desired results, as the basic supporting institutions were still lacking. So
the private institutions were limited in the width of offering their services, albeit still making
good profit. Credit to the private sector and long term finance were still undeveloped.
The SGFSR were designed after the IMF sponsored Financial Sector Assessment
Program. Their preoccupation was to create the necessary institutions that were lacking and to
improve the quality of the existing institutions that support financial sector development, such
as the property rights, contract enforcement mechanism, credit reference bureaus and the
framework for long term finance.
Already positive signs of development of the financial sector are evident. Great
opportunity has come in the area of mobile phone financial services, and regulators need to
encourage these innovations in that regard while ensuring the safety of the system.

Abstract in weiterer Sprache

Die vorliegende Dissertation untersucht den Prozess der Finanzsektorreformen in
Tansania seit 1991, bekannt als die erste und zweite Generation der Finanzsektorreformen. Von
Beginn der 1980er bis 1985 befand sich Tansania in einer ernsten Wirtschaftskrise und
benötigte dringende Unterstützung. Ab 1985 nahm der neue Präsident die Bedingungen des
IWF/Weltbank an und begann mit Strukturanpassungsprogrammen (SAPs), welche die
Stabilisierung der Wirtschaft und die Einführung eines Systems der freien Marktwirtschaft zum
Ziel hatten. 1991 wurde das Bank und Finanzinstitutionengesetz verabschiedet, welches
heimischen sowie internationalen Privatbanken erlaubte, in den tansanischen Markt einzutreten
– der Beginn der ersten Generation an Finanzsektorreformen.
Diese Arbeit wurde von der Frage motiviert, warum Tansania in nur zwei Jahrzehnten
zwei Generationen an Finanzsektorreformen durchlief. Die Datenerhebung erfolgte
hauptsächlich von Projektdokumenten, welche diese Reformen konzipierten und umsetzten.
Zusätzlich wurden strukturierte Interwies mit politischen Entscheidungsträgern sowie
quantitative Daten der Datenbank des IWF/Weltbank und BOT verwendet.
Die Datenanalyse ergab, dass der Ansatz der ersten Generation der Finanzsektorreformen
nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen konnte, da die unterstützenden Grundinstitutionen
noch fehlten. Damit wurden die privaten Institutionen in der Breite ihres Angebotes beschränkt,
obgleich sie trotzdem noch guten Gewinn erwirtschafteten. Kredite an den Privatsektor und
Langzeitfinanzierung waren immer noch unterentwickelt.
Die SGFSR wurden entwickelt nachdem die IMF das Programm zur Prüfung des
Finanzssektors unterstützte. Deren Hauptbeschäftigung war es, bisher fehlende notwendige
Institutionen zu schaffen und die Qualität bereits bestehender Institutionen, welche die
Entwicklung des Finanzssektors beispielsweise durch Eigentumsrechte,
Vertragsdurchsetzungsmechanismus, Kreditauskunft sowie einem Rahmenkonzept für
Langzeitfinanzierung, unterstützen, zu verbessern.
Bereits heute sind positive Anzeichen der Entwicklung des Finanzssektors erkennbar.
Große Chancen sind auf dem Gebiet der mobilen Finanzdienstleistungen entstanden.
Aufsichtsbehörden müssen diese Innovationen unterstützen und die Sicherheit dieses Systems
gewährleisten.

Weitere Angaben

Publikationsform: Dissertation
Keywords: institutional economics; financial sector reforms; building institutions; development
Institutionen der Universität: Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät > Fachgruppe Volkswirtschaftslehre > Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre V (Institutionenökonomie) > Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre V (Institutionenökonomie) - Univ.-Prof. Dr. Martin Leschke
Graduierteneinrichtungen > University of Bayreuth Graduate School
Fakultäten
Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät > Fachgruppe Volkswirtschaftslehre
Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät > Fachgruppe Volkswirtschaftslehre > Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre V (Institutionenökonomie)
Graduierteneinrichtungen
Titel an der UBT entstanden: Ja
Themengebiete aus DDC: 300 Sozialwissenschaften
300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
Eingestellt am: 25 Jun 2016 21:00
Letzte Änderung: 25 Jun 2016 21:00
URI: https://eref.uni-bayreuth.de/id/eprint/33078