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The Impact of Digitalization on Business Process Management

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Kerpedzhiev, Georgi:
The Impact of Digitalization on Business Process Management.
Bayreuth , 2024 . - 60 S.
( Dissertation, 2023 , Universität Bayreuth, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
DOI: https://doi.org/10.15495/EPub_UBT_00007439

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Abstract

Driven by the fast emergence and adoption of digital technologies, digitalization is a development with profound consequences for individuals, organizations, and society. In an organizational context, it leads to a dynamic and opportunity-rich environment that poses diverse opportunities and challenges on multiple levels of the enterprise architecture including organizational business processes. As the discipline ensuring efficient and effective business processes, business process management (BPM) is, therefore, naturally affected by this development. Despite the uptake of mature BPM methods and tools, the corresponding organizational capability, which is responsible for implementing a BPM program, has not been thoroughly explored in light of digitalization. Thus, this thesis aims to investigate the implications of digitalization on BPM as an organizational capability.
To this end, this cumulative doctoral thesis takes the perspective of the enterprise architecture model (Urbach and Röglinger 2019), which comprises fiver layers of the enterprise architecture including business processes as well as action fields (e.g., digital transformation and digital disruption) to facilitate examining the field of digitalization. Accordingly, the thesis first provides insights into the role of BPM in digital disruption and digital transformation by investigating the effects of digital transformation on business processes as well as the disruptive potential of process mining as a data-driven BPM approach. Further, this thesis focuses specifically on the effects of digitalization on the business process layer of the enterprise architecture as well as the relevant organizational capability by investigating the implications of the future of work and exogenous shocks as two digitalization-induced phenomena. Thereby, the well-adopted BPM capability framework by de Bruin and Rosemann (2007b) is used as an analytical lens. Finally, the thesis explores general challenges/opportunities of digitalization on BPM and proposes an updated BPM capability framework consisting of 30 capability areas geared toward digitalization. Most of these capabilities are either completely new or feature an enhanced meaning compared to established ones. At the same time, no extant BPM capabilities lose their relevance in light of digitalization.
This thesis advances current knowledge on digitalization’s impact on BPM by first exemplifying BPM’s role in digital transformation digital disruption. Next, drawing from the resource-based view of the firm the thesis contributes to conceptualizing BPM as an organizational capability in light of digitalization by discussing the implications of digitalization-induced phenomena and presenting an updated capability framework in view of digitalization. While confirming that extant BPM capabilities have not lost their relevance, the findings call for expanding BPM’s domain to related disciplines in order to ensure the discipline remains instrumental in driving organizational success. Thereby, this thesis lays the foundation for future research aiming at validating and expanding the identified BPM capabilities as well as investigating prescriptive approaches for advancing them to capitalize on the opportunities and tackle the challenges of digitalization.

Abstract in weiterer Sprache

Die Digitalisierung ist eine Entwicklung mit tiefgreifenden Folgen für Einzelpersonen, Organisationen und die Gesellschaft, die durch die rasche Entwicklung und Einführung digitaler Technologien vorangetrieben wird. Im organisatorischen Kontext führt sie zu einem dynamischen und chancenreichen Umfeld, das vielfältige Möglichkeiten und Herausforderungen auf mehreren Ebenen der Unternehmensarchitektur, einschließlich der organisatorischen Geschäftsprozesse, mit sich bringt. Als die Disziplin, die effiziente und effektive Geschäftsprozesse sicherstellt, ist das Geschäftsprozessmanagement (BPM) daher natürlich von dieser Entwicklung betroffen. Trotz der Verbreitung ausgereifter BPM-Methoden und -Werkzeuge ist die entsprechende organisatorische Fähigkeit, die für die Umsetzung eines BPM-Programms verantwortlich ist, im Lichte der Digitalisierung noch nicht gründlich erforscht worden. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die Auswirkungen der Digitalisierung auf BPM als organisationale Fähigkeit zu untersuchen.
Zu diesem Zweck wird in dieser kumulativen Dissertation die Perspektive des Unternehmensarchitekturmodells (Urbach und Röglinger 2019) eingenommen, das fünf Schichten der Unternehmensarchitektur umfasst, darunter Geschäftsprozesse sowie Handlungsfelder (z.B. digitale Transformation und digitale Disruption), um die Untersuchung des Bereichs der Digitalisierung zu erleichtern. Dementsprechend gibt die Arbeit zunächst Einblicke in die Rolle von BPM bei der digitalen Disruption und der digitalen Transformation, indem sie die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Geschäftsprozesse sowie das disruptive Potenzial von Process Mining als datengetriebenem BPM-Ansatz untersucht. Darüber hinaus konzentriert sich diese Arbeit speziell auf die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschäftsprozessebene der Unternehmensarchitektur sowie auf die relevanten organisatorischen Fähigkeiten, indem sie die Implikationen der Zukunft der Arbeit und exogener Schocks als zwei digitalisierungsbedingte Phänomene untersucht. Dabei wird das bewährte BPM-Fähigkeitsrahmenwerk von de Bruin und Rosemann (2007b) als analytische Linse verwendet. Schließlich untersucht die Arbeit allgemeine Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für BPM und schlägt ein aktualisiertes BPM-Fähigkeitsrahmenwerk vor, das aus 30 Fähigkeitsbereichen besteht, die auf die Digitalisierung ausgerichtet sind. Die meisten dieser Fähigkeiten sind entweder völlig neu oder haben eine erweiterte Bedeutung im Vergleich zu den etablierten Fähigkeiten. Gleichzeitig verliert keine der bestehenden BPM-Fähigkeiten ihre Relevanz im Hinblick auf die Digitalisierung.
Diese Arbeit erweitert das aktuelle Wissen über die Auswirkungen der Digitalisierung auf BPM, indem sie zunächst die Rolle von BPM bei der digitalen Transformation und der digitalen Disruption aufzeigt. Ausgehend von der ressourcenbasierten Sicht auf das Unternehmen trägt die Arbeit dazu bei, BPM als organisatorische Fähigkeit im Lichte der Digitalisierung zu konzeptualisieren, indem sie die Implikationen digitalisierungsbedingter Phänomene diskutiert und einen aktualisierten Fähigkeitsrahmen im Hinblick auf die Auswirkungen der Digitalisierung vorstellt. Die Ergebnisse bestätigen zwar, dass die bestehenden BPM-Fähigkeiten ihre Relevanz nicht verloren haben, fordern jedoch eine Erweiterung des BPM-Bereichs auf verwandte Disziplinen, um sicherzustellen, dass die Disziplin auch weiterhin maßgeblich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Damit legt diese Arbeit den Grundstein für zukünftige Forschungen, die darauf abzielen, die identifizierten BPM-Fähigkeiten zu validieren und zu erweitern sowie präskriptive Ansätze für deren Weiterentwicklung zu untersuchen, um die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zu nutzen.

Weitere Angaben

Publikationsform: Dissertation
Keywords: Business Process Management; Digitalization; Capability Framework
Institutionen der Universität: Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät > Fachgruppe Betriebswirtschaftslehre > Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre XVII - Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozessmanagement > Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozessmanagement - Univ.-Prof. Dr. Maximilian Röglinger
Graduierteneinrichtungen > University of Bayreuth Graduate School
Fakultäten
Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät > Fachgruppe Betriebswirtschaftslehre
Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät > Fachgruppe Betriebswirtschaftslehre > Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre XVII - Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozessmanagement
Graduierteneinrichtungen
Titel an der UBT entstanden: Ja
Themengebiete aus DDC: 300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
Eingestellt am: 10 Feb 2024 22:00
Letzte Änderung: 12 Feb 2024 07:15
URI: https://eref.uni-bayreuth.de/id/eprint/88526