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Auto- und Heterostereotypie im Europa des 19. Jahrhunderts

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Fábián, Annamária ; Owzar, Armin ; Trost, Igor:
Auto- und Heterostereotypie im Europa des 19. Jahrhunderts.
In: Fábián, Annamária ; Owzar, Armin ; Trost, Igor (Hrsg.): Auto- und Heterostereotypie im Europa des 19. Jahrhunderts : Linguistische, literaturwissenschaftliche, historische und politikwissenschaftliche Perspektiven. - Berlin : Metzler , 2022 . - S. 1-14
ISBN 978-3-662-65287-9
DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-662-65287-9_1

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Abstract

‚Vorurteil‘, ‚Feindbild‘, ‚Klischee‘ – die Synonyme, welche die Umgangssprache für ‚Stereotyp‘ bereithält, verweisen auf die negative Konnotation, die diesem Begriff in der Regel eignet. Nach allgemeiner Auffassung enthalten Stereotype in Wort oder Bild gefasste abwertende Aussagen über andere Gruppen, deren Verhalten, deren Einstellungen, deren Eigenschaften. Sie sind simplifizierend, resistent und diskriminierend: sie reduzieren und verallgemeinern auf unzulässige Weise; sie vermögen sich mitunter ungeachtet jahrzehntelanger Aufklärungsarbeit hartnäckig zu halten; und sie können, so sie auf einem breiten Konsens beruhen, teils auf subtile, teils auf brachiale Weise, nachhaltig sowohl zur Inklusion als auch zur Stigmatisierung und Exklusion ganzer Kollektive beitragen.

Weitere Angaben

Publikationsform: Aufsatz in einem Buch
Begutachteter Beitrag: Ja
Keywords: Auto- und Heterostereotypie
Institutionen der Universität: Fakultäten > Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät > Lehrstuhl Germanistische Linguistik
Titel an der UBT entstanden: Nein
Themengebiete aus DDC: 400 Sprache > 400 Sprachwissenschaft
Eingestellt am: 29 Jan 2026 08:21
Letzte Änderung: 29 Jan 2026 08:21
URI: https://eref.uni-bayreuth.de/id/eprint/95927