Titelangaben
Beierkuhnlein, Carl:
Perspektiven für Schutzgebiete im Spannungsfeld klimatischer Veränderungen und dem Ziel 30 % der Landes- und Meeresfläche bis 2030 unter Schutz zu stellen.
In: Schmidt, Heiko ; Stadler, Jutta ; Georgi, Birgit ; Ferner, Jessica
(Hrsg.):
Naturschutzkonzepte im Klimawandel : Tagungsdokumentation 12. bis 13. November 2024. -
Bonn
,
2026
. - S. 42-47
. - (BfN-Schriften
; 780
)
ISBN 978-3-89624-544-1
DOI: https://doi.org/10.19217/skr780
Abstract
Angesichts der Anforderungen der Biodiversitätskonvention, des Kunming-Montreal Global Biodiversity Frameworks und der EU-Biodiversitätsstrategie für das Jahr 2030 stellen sich enorme Herausforderungen für den Gebietsnaturschutz in den nächsten Jahren. Schon bis zum Jahr 2030 sollen 30 Prozent der Fläche, sowohl terrestrisch als auch marin, unter Schutz gestellt werden. Das zentrale Kriterium hierbei ist, dass diese Schutzgebiete dem Erhalt und der Förderung der Biodiversität dienen müssen. Eine einfache Zusammenstellung aller bereits vorhandener Schutzgebiete erfüllt diese Aufgabe nicht, da Schutzgebietskategorien wie Landschaftsschutzgebiete, Wasserschutzgebiete, Jagdschutzgebiete, Schutzwälder oder geschützte Landschaftsbestandteile unter anderen Zielen ausgewiesen worden sind. Es ist folglich nötig sehr rasch neue Strategien zu entwickeln, welche dann umgehend umgesetzt werden können. Hierbei ist es unabdingbar, den aktuellen anthropogenen Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Flächenschutz mitzudenken. Aus Platzgründen beschränke ich mich in diesem Beitrag auf aktuelle Beiträge des Lehrstuhls für Biogeographie an der Universität Bayreuth.

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