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Neuartiges Sensorprinzip basierend auf einer Spannungs-Puls-Methode zur Detektion von Stickoxiden an Zirkondioxid

Title data

Fischer, Sabine:
Neuartiges Sensorprinzip basierend auf einer Spannungs-Puls-Methode zur Detektion von Stickoxiden an Zirkondioxid.
Aachen : Shaker , 2016 . - 264 p. - (Bayreuther Beiträge zur Sensorik und Messtechnik ; 17 )
ISBN 978-3-8440-4478-2
( Doctoral thesis, 2016, Universität Bayreuth, Fakultät für Ingenieurwissenschaften)

Official URL: Volltext

Abstract in another language

Als neuartige Methode zur Detektion von Stickoxiden wird ein dynamisches Messprinzip bestehend aus Spannungs-Pulsen untersucht. Als Sensorsignal dient zum einen der Polarisationsstrom während der Spannungs-Pulse als auch die Depolarisationsspannung nach der Polarisation. Kommerzielle Fingerhut-Lambdasonden sowie planare Sensoren bestehend aus beidseitigen Platin-Elektroden auf einem Sauerstoffionenleiter werden als Sensorelemente verwendet, womit NOx-Konzentrationen im geringen ppm-Bereich mit einer hohen Empfindlichkeit von über 100 mV pro Dekade detektiert werden. Bei Dosierung von NO und NO2 ergeben sich Unterschiede zwischen den beiden Sensortypen: die Lambdasonde liefert ein Gesamt-NOx-Signal, während planare Sensoren zwischen beiden Gasspezies differenzieren und somit das gesundheitsschädlichere NO2 selektiv detektieren kann. Andere Gase wie CO, H2 und C3H8 führen bei beiden Typen zu deutlich geringen und vor allem andersartigen Änderungen der Depolarisationsspannung und des Polarisationsstroms. Zusätzlich wird ein Modell des zugrundeliegenden Sensormechanismus anhand von elektrochemischen Reaktionen entwickelt. Zur Aufklärung der Reaktionen bei Polarisation der Elektroden wird die Methode der Zyklovoltammetrie benutzt und der Einfluss unterschiedlicher Gase auf die Strom-Spannungs-Charakteristiken untersucht. Das thermodynamische NO/NO2-Gasgleichgewicht, welches stark temperatur- und sauerstoffabhängig ist, wird ebenfalls genauer betrachtet. Zur Erklärung des ausgeprägten Messeffektes wird zuletzt der noch nicht vollständig verstandene NEMCA-Effekt, auch bekannt unter EPOC-Effekt, herangezogen, welcher für den stark erhöhten Umsatz bei Polarisation von Elektroden auf einem Ionenleiter verantwortlich gemacht wird.

Further data

Item Type: Doctoral thesis
Institutions of the University: Faculties > Faculty of Engineering Science
Faculties > Faculty of Engineering Science > Chair Functional Materials > Chair Functional Materials - Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ralf Moos
Profile Fields > Advanced Fields > Advanced Materials
Research Institutions > Research Centres > Bayreuth Center for Material Science and Engineering - BayMAT
Research Institutions > Research Units > BERC - Bayreuth Engine Research Center
Faculties
Faculties > Faculty of Engineering Science > Chair Functional Materials
Profile Fields
Profile Fields > Advanced Fields
Research Institutions
Research Institutions > Research Centres
Research Institutions > Research Units
Result of work at the UBT: Yes
DDC Subjects: 600 Technology, medicine, applied sciences > 620 Engineering
Date Deposited: 23 May 2016 07:03
Last Modified: 23 May 2016 07:03
URI: https://eref.uni-bayreuth.de/id/eprint/32411